Blocking

24. August 2016

shawl blocking without pins

An important part of finishing a shawl is blocking. In lace shawls, it does magic, showing the pattern properly for the first time. But it is useful for other shawls, too. For the shawl in the picture, I just wanted it to lie flat and have neat edges. They tend to fold over and I hope, after blocking, they will stay straight.

With most yarns, you can immerse them in water without harm. So, the first step is to give them a soak. Then, take them out of the water, let the water run out of the shawl, and if you have a large towel at hand, roll the shawl into the towel and wring it a bit. Don't wring the shawl without this protection, it can harm or the fiber or mess up the stitches!

The second step is to place the shawl flat on some blocking surface. I use children's play mat squares because they are cheap and easy to adjust in size and shape.

Depending on your project, you can stop at this step and just let the shawl dry.

shawl blocking with pins

I wanted to pin my shawl to make it more even and to stretch it a bit more. If you look closely, you see that the pinned shawl on the right is both longer and wider.

Thus, the third step is to take lots of pins (make sure they don't rust!) and put them into the sides of the shawl. I usually do that bit by bit, to make sure that both sides get pinned the same. Once one side is done for a short stretch, work the other side. If the pins drag the shawl too much (see picture below), use more pins.

Once you are done with pinning, leave the shawl alone until it is thouroughly dry. If the fiber allows it and you are in a hurry, you can speed things up with a hairblower.

Once the shawl is dry, unpin and enjoy!

Spannen

first part pinned

Wenn ein Tuch fertig gehäkelt oder gestrickt ist, muss es noch gespannt werden. Besonders wichtig ist das bei Lacetüchern, weil dadurch erst das Muster zur Geltung kommt. Für andere Tücher ist es aber auch oft nützlich - und nach der ersten Wäsche macht man es sowieso.

Das Tuch auf den Bildern (aus einem gefachten Farbverlaufsgarn, zu dem ich später noch mehr erzählen werde) habe ich gespannt, damit es glatt wird und damit der Rand aufhört, sich umzuklappen. Ob das funktioniert, werde ich dann noch sehen; jedenfalls ist es schon etwas größer geworden, so dass das mit dem Klapprand nicht mehr so schlimm ist.

Die meisten Garne kann man problemlos nass machen, in dem Fall kann man das fertige Tuch einweichen. Dann nimmt man es aus dem Wasser, lässt das Wasser herauslaufen und rollt das Tuch in ein großes Handtuch, um es darin auszudrücken. Nicht das Tuch einfach so auswringen; Tücher sind zarte Wesen und wollen sanft behandelt werden!

not enough pins

Im zweiten Schritt wird das Tuch flach ausgebreitet, am besten auf einem Untergrund, den man mit Nadeln pieksen kann. Matratzen eignen sich, Styroporplatten und zur Not auch Teppichboden (aber nur sehr bedingt). Es gibt auch professionelle Spannplatten. Ich benutze Kinderpuzzlematten, die waren günstig und lassen sich in Größe und Form dem Tuch anpassen.

Je nach Tuch reicht es, das Tuch einfach ordentlich auszubreiten und dann trocknen zu lassen (siehe das Bild ganz oben links).

Mein Tuch wollte ich aber ganz gerade haben und außerdem noch ein bisschen vergrößern. Wenn man genau hinsieht, sieht  man, dass das Tuch auf dem Bild oben rechts sowohl länger als auch breiter ist.

more pins

Im dritten Schritt nimmt man also viele Stecknadeln (darauf achten, dass sie nicht rosten!) und fixiert damit die Ränder. Je nach Projekt kann man das Tuch dabei auch richtig unter Spannung setzen, daher der Name "spannen" für diese Arbeit. Hier habe ich das aber nicht gemacht, sondern nur alles maximal ausgebreitet, ohne besonders daran zu ziehen. Ich fange normalerweise an einem Ende an und arbeite mich zum anderen vor - so wird das Tuch dann gleichmäßig breit. Hier habe ich erst ein paar Nadeln oben verteilt, dann auf dem gleichen Stück unten. Wenn sich das Tuch zweischen zwei Nadeln zusammenzieht, setzt man mehr Nadeln (es sei denn, dieser Effekt ist gewollt).

Wenn genug Nadeln verteilt sind und alles gut aussieht, lässt man das Tuch trocknen. Falls das Garn es verträgt und man in Eile ist, kann man auch mit einem Haartrockner nachhelfen.

Wenn das Tuch komplett durchgetrocknet ist, kann man die Nadeln entfernen und dann müssen nur noch die letzten Fäden vernäht werden und es ist fertig!

Am Samstag, den 27.8. gebe ich einen Workshop in Wuppertal, bei der Lichtbildwerkstatt.

Es sind noch Plätze frei!

Anmeldung bei mir (info@osswald-design.de) oder bei der Lichtbildwerkstatt (info@die-lichtbildwerkstatt.com).

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